Dienstag, 15. Januar 2013

Fotografietipp - Winter

Hallo zusammen

Gerade jetzt wo es doch am schönsten in der Stube hinterm Ofen ist locken aber auch zahlreiche Fotomotive draußen. Auch wenn es nicht immer so angenehm ist und die Kälte nicht gerade der beste Freund des Fotografen ist sind die Motive teils doch sehr reizvoll.

Eine Möglichkeit die sich anbietet richtig tolle Winter bzw. Schneefotos zu machen sind sicherlich sogenannte Ski Tagestouren in die Berge. Zum einen sind diese Fahrten meist relativ guenstig und abseits so mancher Skipiste bieten sich dort meist auch die richtigen Motive - Dank ausreichend Schnee, was ja bei uns nicht immer so gegeben ist.

Grundsätzlich gibt es dafür aber auch einige Tipps, denn das Fotografieren im Winter hat auch einige Tücken nicht nur für uns sondern auch für die Kamera.

 - Kälte > Die Kamera und speziell die Akkus verlieren hier deutlich an Leistung. So kann durch Kälte die Leistung des Akkus auf bis zu 25% sinken. Also die Körperwärme am besen mit den Akkus teilen, und auch die Kamera zum Transport gut verpacken. Vielleicht auch den einen oder anderen Ersatzakku zusätlich mitnehmen.

 - Belichtung und Weissabgleich > Hier stößt die Kamera teils an Ihre Grenzen, da Schnee und gleißendes Sonnenlicht die Belichtung meist völlig daneben liegen lässt und der Weissabgleich im Schatten dann noch einen Blaustich hervor bringt. Also auch hier manuell die Belichtung testen und bei Bedarf korrigieren und den Weissabgleich entweder vor Ort anpassen (Bedienungsanleitung) oder im RAW Format fotografieren und später im RAW Konverter anpassen.

Kondenswasser > Der schlimmste Feind der Kamera und des Objektivs. Beim Wechsel von Kalt nach Warm die Kamera bereits vorher einpacken um das Beschlagen des Objektivs zu vermeiden. Zudem kann bei extremer Kälte das Objektiv durch das Kondenswasser auch zerstört werden. Schon einige mussten zusehen wie ein Objektiv bei extremen Wechsel richtig zerborsten ist. Objektivwechsel sollten wenn möglich im warmen durchgeführt werden , da hier die Kamera extrem auskühlen kann.

Die Kamera so lange wie möglich trocken und warm halten

Kleidung > Nicht zu vergessen auch die richtige Verpackung für die Person hinter der Kamera. Finger-Handschuhe mit offenen Kuppen - teils auch zum Öffnen - sorgen für das richtige Gefühl bei der Bedienung der Kamera. Aber auch der Rest der Kleidung sollte nicht nur warm sein sondern immer noch die nötige Bewegungsfreiheit geben. Zudem vielleicht gerade in den Bergen daran denken dass es durch Sonne teils nötig sein kann sich etwas zu erleichtern und von daher ist der atmungsaktive Zwiebellook hier sicherlich nicht verkehrt um schwitzen zu vermeiden.

Ansonsten viel Spass und jede Menge tolle Fotos an der frischen Luft!





Also dann bis ....

Euer Herbert

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